hckn012: 3D-Drucken mit Resin

Willkommen zu einer weiteren Folge Haecksenwerk! 

Haecksenwerk ist das Podcastkollektiv der Haecksen. Es geht um die ganze Bandbreite von Technik, Kultur und Feminismus. In unserem Podcast möchten wir Einblicke in Themen geben, die uns bewegen.

Pecca und naerrin reden über das 3D-Drucken mit Resin. Was ist das eigentlich genau? Sie reden darüber, wo mensch anfangen kann, wenn das Thema ganz neu ist. Und natürlich warum sie begeistert von Resin als Medium sind. Aber auch über die typischen Hürden, die plötzlich auftauchen. Und was es so an Tipps und Tricks gibt, um tolle Projekte umzusetzen.

Links

Stichworte

3D-Druck, Resin, Resindruck

Credits

Transkript

naerrin: Willkommen zu einer neuen Folge vom haecksenwerk. Ich bin naerrin und mache diese Folge zusammen mit Pecca…

Pecca: Hallo, ich bin Pecca.

naerrin: …und wir haben uns ausgedacht, dass wir zusammen eine Folge über das 3D-Drucken machen. Also so einfach mal alles in eins kurz durchrauschen – oder semi-kurz: Wo man anfangen kann, wenn man in das Thema ganz neu einsteigt; warum wir begeistert sind von Resin so als Medium, weil es soll hauptsächlich um den Resindrucker gehen; und welche typischen Hürden plötzlich vor einem auftauchen können, wenn man dann damit anfängt; ein paar Tipps und Tricks haben wir und… ja… dann fangen wir einfach mal an.

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https://antistalking.haecksen.org/

von Princess

Das Internet hat uns eine unfassbare Fülle an Informationsmöglichkeiten gegeben. Ebenso hat es uns eine Menge guter Kommunikationskanäle beschert. Leider sind die Insassen des Internet aber Menschen und diese sind eben nicht immer nett und liebenswert. Einige dieser Menschen treten auch gar nicht “über das Internet” in Erscheinung, sondern in der umittelbaren Nähe im richtigen Leben. Manche dieser Menschen verfolgen und belästigen andere mit Hilfe von Internet und Mobilfunk. Dies wird im allgemeinen als Cyberstalking bezeichnet.

Bereits vor einigen Jahren hatten wir als Haecksen identifiziert, dass eigentlich wir dafür prädestiniert sind, Menschen im Kampf gegen Cyberstalking zur Seite zu stehen. Wir bringen die technische Expertise auf sehr vielen Ebenen mit.

Im Mai 2021 hat sich dann eine Gruppe der Haecksen zusammengefunden und festgestellt, dass es zwar die ganzen guten Beratungsstellen, Vereine und Frauenhäuser gibt, aber eben keine gute Anleitung, wie man sich gegen Cyberstalking schützt. Die Mitarbeiter*innen der Frauenhäuser und Vereine werden durch uns bereits unterstützt, können aber nicht jedes technische Problem identifizieren und lösen. Wir haben sodann unsere Aufgabe darin gesehen, eine Seite zu schaffen, die diese Anleitungen bündelt und sowohl für Betroffene als auch Mitarbeiter*innen der Beratungsstellen Hilfestellung bietet.

Diese Seite ist nun öffentlich:

https://antistalking.haecksen.org/

Zahlreiche Haecksen haben zum Gelingen des Projekts beigetragen, sei es durch das Verfassen von Problembeschreibungen und Anleitungen, das Sichten von Links, Korrekur lesen, das Verfassen einer Masterarbeit zum Thema digitale Gewalt oder das Einbringen der eigenen beruflichen Perspektiven und Fähigkeiten als Mitarbeitende in Frauenhäusern oder als Wedesigner*innen.

Ihnen allen sei an dieser Stelle gedankt!

Die Entwicklung der Seite benötigte einige Zeit und auch über die Gestaltung und Ansprache haben wir viel nachgedacht. Zum Beispiel haben wir die Seite in “Einstiegsfragen” gegliedert. Menschen, die von Cyberstalking betroffen sind, können oft nicht sagen und wissen, welche Anleitung sie eigentlich suchen. Wir haben versucht, sie durch die Situationen, in denen sie sich befinden, anzusprechen und dann zu den Anleitungen zu leiten, die Abhilfe aus der Situation schaffen können.

Des Weiteren zeigen wir “Einfallstore” auf: wie kann ein*e Ex-Partner*in jemanden aufspüren? Welche Informationskanäle gibt es, an die man im ersten Moment nicht so denkt? Wir hoffen, dass die Seite ansprechend und hilfreich gestaltet ist.

Ausblick:

Wir planen, weitere Links zu Vereinen, Beratungsstellen und Anleitungen zu sichten und aufzunehmen. Außerdem wollen wir die Seite in verschiedenen Sprachen anbieten.

Das Antistalking-Team kann erreicht werden unter kontakt-antistalking@haecksen.org. Wir versuchen so zeitnah zu antworten, wie dies uns eben in Feierabend und Ehrenamt möglich ist.

Dog-Whistles

von c_ristina

Alles nicht so gemeint: Über die Dekodierung von Hundepfeifen-Politik

Begleitet mich auf eine Erkundungstour im politischen Diskurs, auf der wir Hundepfeifen, Wiesel, Strohmänner und Seelöwen begegnen werden.

Was ist eigentlich los?

Im politischen Diskurs werden immer häufiger rethorische Methoden angewendet um brisante, hetzerische und diskriminierende Positionen salonfähig zu machen. Sie werden in vermeintlich harmlosen Wörtern verpackt und durch deren Verwendung nur so der jeweils bestimmten Klientel signalisiert. Der Rest, also alle nicht Eingeweihten, bleibt im Unklaren und trägt die Nachricht im schlimmsten Fall sogar noch weiter. So verbreitet sich Hass und Hetze über alle Bereiche, egal ob akademische Fachbereiche, gesellschaftliche Institutionen oder in Freundeskreisen, unkontrolliert weiter.

Unter diesen Methoden gibt es die sogenannten dog-whistle politics, die in Deutsch auch als Hundepfeifen-Politik bekannt ist. Auf die möchte ich in diesem Artikel genauer eingehen.

Ian Haney erklärt die Idee in seiner Vorlesung An Explanation of Dog Whistle Politics | How to Defeat Dog Whistle Politics [1] folgendermaßen:

But for most people race is biology and descent. And as long as you avoid the language of biology and descent, or as long as you avoid racial slurs, you haven’t talked about race.

In anderen Worten: Solange nicht die exakten Begriffe wie z.B. “Rasse” explizit genutzt werden, wurde nicht über “Rasse” gesprochen.

Definition

Es gibt diverse Ansätze auf Wikipedia [2 und 3] diese Methode zu definieren. Für diesen Artikel nutzen wir folgende Definition:

Für ein bestimmtes Publikum codierte Sprache, zur Wiedererkennung bei allgemein unverfänglicher Bedeutung. Es ist eine Analogie zu den Hundepfeifen. Diese geben einen Ton in einer bevorzugt nur für Hunde wahrnehmbaren Frequenz wieder.

Die Verwendung steigt stark seit Mitte der 1990er.

Wer macht denn sowas?

Die Technik wird unter Anderen von Gruppen verwendet, die:

  • rassistisches
  • antisemitisches
  • antiziganistisches
  • fundamentalistisch/Evangelikales
  • rechtsextremistisches
  • fremdenfeindliches
  • gegenüber Homosexualität feindliches
  • transfeindliches
  • misogynes
  • etc.

Gedankengut pflegen.

Bei der Liste gibt es keinesfalls den Anspruch auf Vollständigkeit. Wenn eine Gruppierung ihre Ideologie auf Hass und Hetze gründet, wird sie mit Sicherheit diese Methode kennen und anwenden.

Warum kein Klartext?

Die Chiffre soll möglichst harmlos wirken, um so den Tabubruch zu umgehen. Offene Diskriminierung und Hetze tritt zwar auch mittlerweile immer öfter auf, aber den Anfang machen Reden und Ansprachen mit den oben genannten Methoden. So können radikale und hetzerische Positionen im politischen Diskurs abstreitbar bleiben. Sie dienen zur Übermittlung der Nachrichten und als Ansagen an Gleichgesinnte, während Zensur und Call-out umgangen oder sogar vermieden werden kann. Öffentliche Diskriminierung und Hass bleibt ohne direkte Konsequenz.

Wenn es doch jemandem auffällt: Der übliche Weg der Täter*innen ist dann der Angriff. Es wird direkt “Cancel Culture” geschrien, die Betroffenen diffamiert “Du spielst nur die [hier marginalisiert Gruppe]-Karte, dabei hab ich [“Rasse”, Religion, Herkunft, Kultur] gar nicht erwähnt. Wer diskriminiert hier also?”. Oft wird dies auch durch Tone-Policing begleitet, um von der eigentlichen Kritik auf die vermeintlich unangebrachte Reaktion abzulenken. [4]

Kurzum: Täter-Opfer-Umkehr.

Wie sieht der Plan aus?

Nun, du bist hier gerade bei den Haecksen und da sieht der Plan wie oft so aus: Hacken! Wir müssen lernen diese Nachrichten zu dekodieren und diesen Code zu lesen. Je mehr sich damit beschäftigen und je bekannter die Problematik wird, desto leichter fällt der Umgang damit. Denn Zensur wird hier nicht viel helfen; unabhängig davon, dass wir allgemein nicht viel davon halten.
Das will geübt werden. Am Beispiel von “Globalismus” zeigt sich, dass sich dieses Üben sehr wohl lohnt. Als Luisa Neubauer im Mai 2021 [5] auf die Rethorik von Hans-Georg Maaßen aufmerksam gemacht hat, dass er Begriffe wie “Finanzeliten”, “Drahtzieher”, “Ostküste” oder “Neue Weltordnung” verwendet, wurde intensiv diskutiert und berichtet. Das Problem geriet, zumindest temporär, in den Fokus. Es wurde analysiert und recherchiert, der Kontext wurde untersucht und es wurden Schlüsse gezogen.

Kontext ist Queen

Dabei müssen die Wörter natürlich auch im jeweiligen Kontext interpretiert werden.[6] Allerdings sind einige Wörter oder Wortbildungen immer mehr in einem bestimmten Kontext wiederzufinden und sind außerhalb dessen wenig sinnvoll.

Als letztes stellt sich mir noch die Frage: Warum gibt es so wenig Aufklärung im deutschsprachigen Raum? Die neuen Rechten und der radikalisierte Konservatismus sind die Großmeister dieser Methoden, dennoch findet sich sehr wenig in der Literatur oder anderen Medien. Das müssen wir ändern.

Quellen

[1] An Explanation of Dog Whistle Politics | How to Defeat Dog Whistle Politics, min 2:30-2:43
https://www.youtube.com/watch?v=SDRlhADEoUQ
[2] https://de.wikipedia.org/wiki/Hundepfeifen-Politik
[3] https://en.wikipedia.org
[4] https://www.youtube.com/watch?v=qibFwUNDZX4 , Dog Whistle Politics: How Coded
[5] https://www.juedische-allgemeine.de/politik/maassen-neubauer-und-die-globalisten/
[/wiki/Dog_whistle_(politics)
Racial Appeals Have Reinvented Racism and Wrecked the Middle Class ISBN 978-0190229252
[6] https://www.br.de/kultur/antisemitismus-dog-whistle-hans-georg-maassen-100.html

Weitere Infos

DE

https://www.deutschlandfunknova.de/beitrag/medien-und-macht-hundepfeifen-in-der-politik
https://neusprech.org/
https://www.zeit.de/kultur/2018-07/rhetorik-sprache-alexander-dobrindt-worterfindungen-woerterbuch
https://glossar.neuemedienmacher.de

EN

https://politicaldictionary.com/words/dog-whistle-politics/
https://www.merriam-webster.com/words-at-play/dog-whistle-political-meaning
https://www.vox.com/the-big-idea/2016/11/7/13549154/dog-whistles-campaign-racism
https://billmoyers.com/episode/ian-haney-lopez-on-the-dog-whistle-politics-of-race/
https://www.huffpost.com/entry/donald-trump-racial-figle_b_9033224
https://www.washingtonpost.com/outlook/2020/08/21/racist-roots-dog-whistle/
Dog Whistles, Walk-Backs, and Washington Handshakes: Decoding the Jargon, Slang, and Bluster of American Political Speech ISBN 978-1611686036

hckn011: Der Python-Kurs für absolute Anfängerinnen*

Willkommen zu einer weiteren Folge Haecksenwerk! 

Haecksenwerk ist das Podcastkollektiv der Haecksen. Es geht um die ganze Bandbreite von Technik, Kultur und Feminismus. In unserem Podcast möchten wir Einblicke in Themen geben, die uns bewegen.

Im August geht der Python-Kurs für absolute Anfängerinnen* in eine neue Runde. Zu diesem Anlass sprechen C_ristina und Piko darüber, wie der Kurs bisher gelaufen ist, wie er ab August laufen wird, warum eins Python lernen sollte und wie Piko Python gelernt hat. Aber auch darüber, warum es wichtig ist, dass der Kurs sich ausschließlich an FINTA richtet – also Frauen, intesex, nonbinary, trans und agender Personen. 

Die E-Mail-Adresse, für Frauen und intersex, nonbinary, trans und agender Personen, um sich beim Python-Kurs anzumelden:

piko (at) riseup.net

Python-Ressourcen

Eine gute Einführung zum Selbstlernen:

Wenn eins sich schon ein bisschen auskennt und Übung sucht: 

Links

Stichworte

Python, Kurs, Selbstlernen, FINTA

Credits

Transkript

c_ristina: Willkommen beim Haecksenwerk, hier ist C_ristina von den Haecksen und ich spreche heute mit Piko über den Pythonkurs. Wir hören uns mal an was Python ist, was in dem Kurs bisher so gemacht wurde und auch was eins so zum Programmieren lernen braucht. Hallo Piko schön, dass du da bist.

Piko: Hallo! Hallo, cristina.

c_ristina: Ja, dann erzähl uns gerne, wie sieht das denn überhaupt aus?

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Programmieren lernen für Absolute Anfänger*innen

Piko

Der Python-Kurs für Absolute Anfänger*innen geht im August in eine neue Runde. Eingeladen sind alle FINTA Personen, also Frauen, inter, nonbinary, trans und agender Personen, die gerne programmieren lernen möchten; ganz besonders die, die sich für einen hoffnungslosen Fall halten. Wir fangen bei null Programmiererfahrung an. Der Kurs wird sehr gemütlich und übungslastig sein. In diesem Zusammenhang haben wir der Wau-Holland-Stiftung zu danken, deren Förderung es Piko ermöglicht, mehr Arbeit in den Kurs zu stecken und ihn trotzdem kostenlos anzubieten.

Wir treffen uns ab 17. August bis November wöchentlich Mittwoch abends 19:00 in einem BigBlueButton-Raum.

Schreibt bei Interesse eine Mail an python-kurs@haecksen.org – von dort gibt es dann in den kommenden Wochen eine Mail mit den Informationen für das erste Treffen.

hckn010: Einstieg zur Philosophie

Willkommen zu einer weiteren Folge Haecksenwerk! 

Haecksenwerk ist das Podcastkollektiv der Haecksen. Es geht um die ganze Bandbreite von Technik, Kultur und Feminismus. In unserem Podcast möchten wir Einblicke in Themen geben, die uns bewegen.

In dieser Folge sprechen Waldseenixe, Smettbo und Piko darüber, was Philosophie ist und was sie uns bringen kann. Weil das so ein großes Thema ist, werden einige Kernfragen angesprochen, die euch hoffentlich neugierig machen. Von der Grundfrage “Was ist Philosophie und was machen Philosophinnen?” wird der Bogen gespannt über Werkzeuge und Bereiche der Philosphie, ihr Bezug zu anderen Wissensgebieten, bis zu der Frage “Was bringt einem die Philosophie persönlich?”. Zwischendurch werden natürlich auch Bezüge zur Robotik hergestellt oder die historische Entwicklung diskutiert.

Links

Stichworte

Metaphilosophie, theoretische Philosophie, praktische Philosophie, Ethik, Technoethik, Hermeneutik, Rhetorik, Ontologie, Postumanismus, Transhumanismus, Hinayana – Mahayana – Vajrayana

Credits

Transkript

Piko: Hallo wieder mal beim Haecksenwerk. Heute haben wir ein etwas ungewöhnliches Thema, nämlich wir reden über Philosophie. Und wir, das sind zuammen Waldseenixe und Smettbo und ich bin Piko. Wir sind 3 Haecksen, die sich sehr für Philosophie interessieren, die da auch universitär viel mit machen. Und deshalb ganz kurz eine kleine Vorstellungsrunde. Smettbo, magst du anfangen?

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hckn009: How to Haecksen-Event

Willkommen zu einer weiteren Folge Haecksenwerk! 

Haecksenwerk ist das Podcastkollektiv der Haecksen. Es geht um die ganze Bandbreite von Technik, Kultur und Feminismus. In unserem Podcast möchten wir Einblicke in Themen geben, die uns bewegen.

Mariechen spricht mit C_ristina, Namiko und Shan darüber, wie Haecksen-Events entstehen. Zusammen stellen sie euch vor, wie Eventorganisation und -planung bei den Haecksen funktioniert. Dabei gehen sie vor allem darauf ein, wie mensch andere mit ins Boot holt, warum ein flexibler Prozess wichtig ist und welche Dinge ein besonderes Augenmerk verdienen.

Links

Stichworte

Haecksenorga, Events, Online-Events, Planung, Team Commitment, Teamwork, Jede*r ist willkommen, Jede*r kann mitmachen, kein Vorwissen nötig, Flexibilität, fixe und nicht fixe Deadlines, Spaß, Kommunikation

Credits

Transkript

Mariechen: Willkommen zu einer neuen Folge vom Haecksenwerk. Ich bin Mariechen, relativ neu bei den Haecksen. Trotzdem habe ich in den letzten zwei Jahren an recht viele Haecksen-Events besucht. Die haben alle super viel Spaß gemacht.Jemand sagte im Dezember 2020: Da ist so eine rC3-Online-Event, geh doch da mal in. Und da waren dann super viele schöne Pixel und tolle Workshops, sodass ich im darauffolgenden Jahr wieder da war – und aus Versehen Haeckse geworden bin. Weil das alles toll war, spreche ich heute mit den Orga-Haecksen zum Thema “How-To Haecksen Event. Weil wie genau entsteht so ein Event und was steckt da für Arbeit dahinter? Als erstes stellt sich namiko vor.

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“too peoply out there” Geekend 15. – 17.7.

Liebe alle, 
Da draußen wuseln viele Wesen umeinander und manchmal kochen alle ein eigenes Süppchen, dabei können wir alle voneinander lernen. Wir möchten gerne zeigen, wie Menschen anderen Menschen die Arbeit leichter machen können oder gegenseitig Wissen vermitteln.

Am Wochenende vom 15.-17.7. veranstalten wir ein Geekend mit dem Motto “too peoply out there”.

Wir, das sind die Haecksen, FeM und R3S.
Die Idee ist es, interaktive Workshops anzubieten. Ganz besonders gerne möchten wir  natürlich von euch erfahren: Was habt ihr euch tolles in den letzten Jahren selbst beigebracht? Gibt es etwas, das ihr gerne weitergeben möchtet? Wenn ihr Ideen habt, dann reicht sie doch direkt in unserem CFP ein: https://pretalx.freifunktag.de/its-too-peoply-2022/  oder schreibt uns eure Fragen an hallo[at]orga-holics.pro.

Ob Coding-Skills, 3D-Modelling, Nähtechniken, Selbstmanagement Tools, DIY-Projekte oder etwas völlig anderes: Alles was euch einfällt ist erlaubt, Hauptsache alle können mitmachen 🙂 Schreibt uns, wir freuen uns auf euch!
Liebe Grüße,
Euer Geekend-Orga-Team


English:
Dear all, 
There are many beings out there scurrying around each  other and sometimes they all do their own thing, yet we can all learn  from each other. We would like to show how people can make other  people’s work easier or share knowledge with one another.


On the weekend of 15-17 July we are organising a geekend with the motto “too peoply out there”.

We, that’s the Haecksen, FeM and R3S.
The idea is to offer interactive workshops. Of course, we would especially like to hear from you: What great things have you taught yourselves in the last few years? Is there anything you would like to pass on? If you have ideas, please submit them directly to our CFP: https://pretalx.freifunktag.de/its-too-peoply-2022/ or send us your questions to hallo[at]orga-holics.pro.

Whether it’s about coding skills, 3D modelling, sewing techniques, self-management tools, DIY projects or something completely different: anything you can think of is allowed, as long as everyone can participate 🙂
We’re looking forward to hearing from you!
Your Geekend-Orga-Team

hckn008: Sich politisch bilden (politische Bildner*in Teil 2)

Willkommen zu einer weiteren Folge Haecksenwerk! 
Haecksenwerk ist das Podcastkollektiv der Haecksen. Es geht um die ganze Bandbreite von Technik, Kultur und Feminismus. In unserem Podcast möchten wir Einblicke in Themen geben, die uns bewegen.

Dakoraa spricht mit Buecherwurm. Sie ist politische Bildner*in mit Schwerpunkt auf diskriminierungskritischer Bildung. Diese Folge ist der zweite Teil des Gespräches. Sie reden über Diskriminierung, sekundäre Viktimisierung, Ring Theory (also wie sollte ich mich verhalten wenn ich weniger betroffen bin) und Antidiskriminierungsarbeit als selbst gering Diskriminierte*r.

Links

Stichworte

Politische*r Bildner*in, diskriminierungskritische Bildung, Antidiskriminierungsarbeit, Arbeitsalltag

Credits

  • Redaktion: dakoraa
  • Sprechende: dakoraa, buecherwurm
  • Weitere Stimmen: Sylvia
  • Produktion: dakoora
  • Coverart: https://mullana.de/

Transkript

dakoraa: Leute Hallo, schön, dass ihr da seid beim Haecksenwerk Podcast. Ich bin dakoraa und heute gibt’s Teil 2 meines Gesprächs mit buecherwurm über politische Bildung. Im Teil 1 haben wir über das Berufsbild über die politischen Bilder*in gesprochen. Da ging es also darum wie wird man das, was macht eine politische Bilder*in eigentlich so? Und heute geht es dann tatsächlich um politische Bildung und Diskriminierung selbst. Buecherwurm hat viele spannende Sachen gesagt, aber es wurde bei Zeiten auch relativ krass was die Themen angeht. Am Anfang haben wir über die Initiative “Keupstraße ist überall” gesprochen. Da geht es um rechte Gewalt. Im folgenden Segment “sekundäre Viktimisierung” geht es um sekundäre Viktimisierung. Im Segment “Ring Theory” habe ich dann noch das Beispiel von Familienmitgliedern die Krebs haben benutzt, das war eigentlich tatsächlich nur ein Beispiel, wir sind da nicht ins Thema gegangen. Kapitelmarken sind entsprechend gesetzt, d.h. wenn euch einzelne dieser Themen zu sehr belasten, dann könnt ihr die mit einem guten Podcatcher einfach überspringen.

Jetzt geht’s aber los. Und wir steigen mit der Frage ein wie buecherwurm eigentlich zum Aktivismus gekommen ist. 

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hckn007: Wie werde ich Politische Bildner*in?

Willkommen zu einer weiteren Folge Haecksenwerk!

Haecksenwerk ist das Podcastkollektiv der Haecksen. Es geht um die ganze Bandbreite von Technik, Kultur und Feminismus. In unserem Podcast möchten wir Einblicke in Themen geben, die uns bewegen.

Dakoraa spricht mit Buecherwurm. Sie ist politische Bildner*in mit Schwerpunkt auf diskriminierungskritischer Bildung. Sie spricht darüber, was eine politische Bildner*in so tut und wie eins den Beruf erlernt. Ausserdem auch darüber, was für eine Bedeutung der Job in Buecherwurms Leben einnimmt. Dies ist eine Aufzeichnung der Veranstaltung Chaos macht Schule@Home “Wie werd ich… ?”. Aufgrund der Länge des Gesprächs erscheint es in zwei aufeinanderfolgen Episoden.

Korrektur: Gegen Ende wird bei den Empfehlungen Daniel Donkovsky gesagt, gemeint ist aber Daniel Donskoy.

Links

Stichworte

Politische*r Bildner*in, diskriminierungskritische Bildung, Antidiskriminierungsarbeit, Arbeitsalltag

Credits

  • Redaktion: dakoraa
  • Sprechende: dakoraa, buecherwurm
  • Weitere Stimmen: Sylvia
  • Produktion: dakoora
  • Coverart: https://mullana.de/

Transkript

dakoraa: Leute Hallo! Schön, dass ihr da seid bei einem haecksenwerk-Podcast. Ich bin dakoraa und das Thema lautet heute “Wie werd ich politische Bildner*in?” mit Schwerpunkt diskriminierungskritischer Bildung. Das ist der Mitschnitt vom Chaos macht Schule@Home “Wie werd ich…”-Event am #rC3, da haben wir uns nämlich buecherwurm eingeladen, um über den Beruf zu reden. Das Event war ganz schön lange und buecherwurm hat viele spannende Sachen gesagt, deswegen haben wir die Episode zweigeteilt. Heute gibt es erstmal so die Metathemen, also: Was macht ne politische Bildner*in eigentlich so genau? Und wie wird eins das? Und irgendwann demnächst werden wir dann noch tief ins Thema einsteigen und tatsächlich darüber reden, wie eins sich eigentlich auf die konstruktive Weise mit der Diskriminierung, die die Gesellschaft ausübt; und der Diskriminierung, die eins selbst ausübt, auseinander setzen kann. Um diese thematische Zweiteilung tatsächlich hinzubekommen ist die Aufnahme leider so ein bisschen zerstückelt. Ich hab mich da jetzt sehr bemüht, nochmal die Segmente aneinander zu setzen, und quasi diese thematische Trennung wirklich sauber zu machen, aber eventuell wird man in der Aufnahme da noch so ein paar Artefakte von hören. Dafür ist es inhaltlich um so spannender. Zeitreisen funktionieren ja eigentlich nicht, trotzdem möcht ich’s mal versuchen und sag direkt in die Vergangenheit: buecherwurm Hallo, schön, dass du da bist.

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