Luise Pusch

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Luise F. Pusch (* 14. Januar 1944 in Gütersloh) ist eine deutsche feministische Sprachwissenschaftlerin. Sie gilt zusammen mit Senta Trömel-Plötz als Begründerin der feministischen Linguistik in Deutschland. Sie hat auch unter dem Pseudonym Judith Offenbach publiziert.
Pusch engagiert sich seit 1979 für eine geschlechtergerechte Sprache, zum Beispiel in Aufsätzen, Glossen, Streitgesprächen, Vorträgen und Workshops.
In ihrer 1984 veröffentlichten Textesammlung Das Deutsche als Männersprache. Diagnose und Therapievorschläge schrieb sie, es gebe androzentrische Diskriminierungen durch die deutsche Standardsprache; dies sei problematisch; die überzeugendste und einfachste Lösung des Problems bestehe in der teilweisen Entgeschlechtlichung. Dafür könnten die weiblichen Endungen -in und -innen abgeschafft werden: Weibliche Professorinnen würden dann die Professor oder eine Schriftsteller benannt. Wegen der zu erwartenden Nicht-Akzeptanz dieses Vorschlags plädierte sie für eine Forcierung des Binnen-I (z. B. SchülerInnen), um Doppelnennungen (Schülerinnen und Schüler) zu vermeiden.
Neben ihrer sprachwissenschaftlichen Arbeit hat sie in der Datenbank FemBio mehr als 30.000 Biographien von Frauen zusammengetragen, von denen über 8.000 online verfügbar sind.
Neben ihrer sprachwissenschaftlichen Arbeit hat sie in der Datenbank FemBio mehr als 30.000 Biographien von Frauen zusammengetragen, von denen über 8.000 online verfügbar sind.

Seite „Luise F. Pusch“. In: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie. Bearbeitungsstand: 31. Juli 2019, 16:19 UTC. URL: https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Luise_F._Pusch&oldid=190927022 (Abgerufen: 16. August 2019, 10:26 UTC)

Anlässlich des 35. Chaos Communication Congress (35C3) im Jahr 2018 haben wir Haecksen es uns zur Aufgabe gemacht, die oft übersehenen großartigen Frauen der Wissenschaft zu ehren.
Zu diesem Zweck wurde das Projekt „35C3: Haecksen machen großartige Frauen sichtbar“ gestartet und viele Freiwillige trugen ihren Teil zum Erfolg der Aktion bei. Die Ergebnisse wurden auf dem Kongress präsentiert:

Memorial Luise Pusch
CC-BY-SA 4.0 Leena Simon